[Schan-user] kubuntu Client mit NIS

Juergen Engeland juergen.engeland at t-online.de
Sa Jul 26 08:56:48 CEST 2014


Hallo Helmut,

für welche Linux-Distribution man sich in der Schule entscheidet, ist
nicht nur eine Geschmacksfrage.

Wegen der großen internationalen Verbreitung, der leichten
Installierbarkeit (optional auch mit einer Live-CD) und dem
Langzeitsupport (5 Jahre bei Kubuntu 14.04 LTS!) haben wir uns in
Hamburg schnell auf ein Ubuntu LTS geeinigt.
Als Alternativen haben wir Kubuntu 14.04, LinuxMint 17 und Xubuntu 14.04
diskutiert. Den Ausschlag für Kubuntu hat die größte Ähnlichkeit mit dem
Windows7-Desktop gegeben.

Knoppix und auch OpenSuSE sind außerhalb Deutschlands eher Exoten.
OpenSuSE ist m. E. nicht mehr so wie früher die führende Distribution -
zu komplex, noch kein Langzeitsupport!
Wenn Softwarehersteller die Installation ihrer Produkte auf Linux
unterstützen, dann dokumentieren sie dies meistens für Ubuntu.
deb ist verbreiteter als rpm.

Für Arktur, wo man nicht wie bei linuxmuster oder skolelinux für die
Anmeldung an einem Linuxclient auf LDAP zugreifen kann, ist NIS/YP
zurzeit die einzig dokumentierte Vorgehensweise.
Es wäre zu prüfen, ob neuere Versionen von NIS und NFS v4 die bekannten
Sicherheitprobleme beheben.

Wenn man neu mit Linuxclients anfangen will, ist Arktur so wie er ist
nicht erste Wahl - aber es geht!
Gestern habe ich NIS/YP, einen (Vinux-)Unity-und einen KDE-Client auf
dem Arktur in Bremen in Betrieb genommen - dort ohne die für KDE
beschriebenen Probleme mit falschem Eigentümer von .kde.
Könnte sein, dass auf meinem Testserver noch etwas mit dnsmasq schräg
ist, weil ich ihn für die Datenübertragung auf seinen Nachfolger
umbenannt hatte. Packen wir dies in die Kategorie "Bloß nichts an der
Netzwerkkonfiguration ändern". Da ist linuxmuster übrigens genauso eklig.

Mal sehen, wie die beiden Linuxclients sich in alltäglichen Betrieb
bewähren ...

Gruß Jürgen

Am 25.07.2014 um 16:02 schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Juergen,
>
> Du meintest am 24.07.14:
>
>> hier der aktuelle Stand meiner Bemühungen, einen Linuxclient mit
>> Arktur zu verbinden:
>> Für einen "normalen" Ubuntu-Desktop (Unity/GNOME3) funktioniert die
>> Anleitung im Handbuch. Man kann sich mit demselben Domänenbenutzer
>> wie unter Windows anmelden und hat Zugriff auf sein
>> Heimatverzeichnis. http://arktur.shuttle.de/doc/ods-v5.3/kap78.htm
> Das wäre der "NIS"/"Yellow Page"-Weg.
>
>> Sieht jemand auf Arktur eine Alternative zu NIS, um Zugriff auf
>> dessen Benutzerdatenbank zu bekommen?
>> Einen Standardbenutzer auf dem Linuxclient und ein Anmeldeskript, das
>> shares mit cifs einhängt, so wie es teilweise auch mit Windows7/8 und
>> Notebooks gemacht wird, fände ich einen Rückschritt gegenüber der
>> dokumentierten Lösung.
> Ich bevorzuge das Samba-/cifs-Verfahren, benutze es allerdings  
> überwiegend auf Windows-Clients.
>
> Hintergrund: cifs ist zwar etwas langsamer als ein (funktionierendes)  
> NIS/NFS, aber es ist datentechnisch sicherer, und es scheint auch  
> technisch sicherer zu sein - bei NFS passiert es eher mal, dass "alles"  
> hakt.
>
> Bei Linux-Clients würde ich zuerst mal mit Knoppix experimentieren, weil  
> ich da sowieso einfach an funktionierende Live-CDs und USB-Sticks  
> herankommen kann. Bei anderen Distributionen müsste ich dafür erst mal  
> mehr Aufwand treiben.
>
> Und dann muss ich mich wohl etwas intensiver mit dem speziellen  
> Vokabular usw. des jeweiligen "Desktops" beschäftigen ...
>
> Viele Gruesse!
> Helmut
>
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